Pressemitteilung der KEG Bayern vom 12. März 2021

Corona-Selbsttests auch für Schülerinnen und Schüler unter 15 Jahren - Richtige Entscheidung, aber nicht zu Lasten der Lehrkräfte

Endlich, für Schülerinnen und Schüler unter 15 Jahren besteht die Möglichkeit, an Corona-Selbsttests teilzunehmen. Die Selbsttests können, wenn sie endlich da sind, durch die Schülerinnen und Schüler einmal pro Woche vorgenommen werden. Denn, Tests für Schülerinnen und Schüler sollen einmal pro Woche über die Kreisverwaltungsbehörde an die Schule geliefert bzw. zur Abholung bereitgestellt werden. Die KEG Bayern begrüßt, dass nun auch für jüngere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zur Corona-Selbsttestung vorgesehen ist.


Die Durchführung der Tests soll für alle Schülerinnen und Schüler allerdings in der Schule, in der Regel im Klassenzimmer oder anderen geeigneten Räumen unter Aufsicht und ggf. Anleitung der Schule durchgeführt werden. Eine Ausgabe der Selbsttests für Schülerinnen und Schüler zur Anwendung zu Hause erfolgt daher ab sofort nicht mehr.


Auf Grund der heutigen Veröffentlichung vom RKI, nach dem die Inzidenzen bei den Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren rasant ansteigen, ist diese Maßnahme dringend, notwendig und überfällig. Das darf allerdings nach Ansicht der KEG Bayern nicht zu Lasten der Unterrichtszeit und der Lehrkräfte gehen. „Unsere Lehrkräfte arbeiten bereits am Limit, sowohl personell als auch physisch. Eine weitere Belastung durch solche Entscheidungen stört den Schulbetrieb sehr. Für solche Maßnahmen benötigt es externes Personal“, appelliert Walburga Krefting, Landesvorsitzende der KEG Bayern.

„Wir können und dürfen in der aktuellen Situation unseren engagierten Lehrkräften nicht noch mehr aufbürden“, führt Krefting fort.

 

Die Tatsache, dass die Selbsttests nach den Osterferien nun ausschließlich in der Schule vorgenommen werden sollen, ist für die KEG Bayern dringend, notwendig und überfällig, aber nur mit externem Personal! Dieser organisatorische Aufwand für die Tests und die Verantwortung kann den Lehrkräften nicht zusätzlich zugemutet werden.

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