"... und plötzlich bin ich LeiterIn!"

- Managementbausteine für eine professionelle Führung

Fortbildungsreihe in Kooperation mit dem Institut für Bildung und Beratung Regensburg, Dr. phil. Peter Hammerschmid.

Die Arbeit als LeiterIn einer Kindertageseinrichtung birgt vielfältige Aufgaben. Neben der direkten pädagogischen Arbeit mit den Kindern kommt eine Vielzahl an neuen Herausforderungen auf Sie zu, auf die ErzieherInnen oft nur unzureichend vorbereitet sind. Viele LeiterInnen erleben deshalbe einen Spagat zwischen der Aufgabe als pädagogische Fachkraft einerseits und der einer Führungskraft andererseits. Beide Rollen zu vereinen ist nicht immer einfach, oft sehr mühsam und anstrengend.

Im Rahmen dieser Fortbildungsreihe werden die TeilnehmerInnen befähigt, den Status "Führungskraft" und die dazugehörigen Rollenbilder und Rollenbeschreibungen zu erkennen, zu reflektieren, auszubauen und für die eigene Person zu festigen.

Mit Hilfe der neuesten sozial- und arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse, wie auch praktischer Übungen grundlegender Managementtools der jeweiligen Seminarthemen, erkennen, sichern und erweitern die TeilnehmerInnen ihr theoretisches, wie auch impliziertes Wissen, für Ihren praktischen Führungsalltag, um so den Organisationsauftrag ihrer Kindertagesstätte zu sichern und die Qualität der Einrichtung weiter zu entwickeln.

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#03 Baustein 1: „Haben Sie einen Moment Zeit für mich?
Ich habe da mal eine Frage …!“
(04.03.2022 / Straubing)

Kurzintervention erfolgreich gestalten

„Jetzt ist meine Mutter doch sehr schnell gestorben! Wie soll ich das nur meiner Tochtersagen?“ oder „Mein Mann wurde arbeitslos. Ich weiß nicht, ob wir hier wohnenbleiben können!“ oder „Glauben Sie, dass das mit der Rückstellung wirklich richtigist?“ Auf solche und ähnliche Aussagen trifft man innerhalb des Tagesgeschäfts in einerpädagogischen Einrichtung, vor allem in der Bring- und Abholzeit, immer wieder.Plötzlich ergeben sich Gesprächssituationen, auf die man nicht vorbereitet ist, derenThemen einem persönlich sehr berühren (können) oder wo der Gesprächsrahmennicht passend ist. Hier spontan richtig zu (re)agieren ist eine Herausforderung, denneinerseits soll das Gegenüber das Empfinden haben, dass es ernst genommen wirdund andererseits ist für ein vertiefendes Gespräch oft das Setting, wie z. B. der benötigteZeitrahmen, nicht vorhanden.Dieses Seminar geht deshalb, basierend auf den Erfahrungen der TeilnehmerInnen,der Frage nach, wie solche Gesprächssituationen erfolgreich gestaltet werden können.Aufbauend auf den neuesten Erkenntnissen der Kommunikationspsychologieund ihren Referenzwissenschaften erfahren und üben die Teilnehmenden, wie siesich professionell in solchen (oft auch heiklen) Gesprächssituationen verhalten können,zur Zufriedenheit aller KommunikationspartnerInnen.

Anmeldeschluss: 04. Februar 2022

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#27 Baustein 2: … und jetzt erst recht!* (02.11.2022 / Straubing)

Resilienz im Erwachsenenalter (er)halten

Ob im beruflichen oder privaten Umfeld, immer wieder ist ein Mensch mehr oder
minder großen Herausforderungen ausgesetzt. Diesen gilt es sich zu stellen, sie zu
be- und verarbeiten und damit ein gelingendes Weiterleben möglich wird, auch in den
Berufs- und Lebensalltag zu integrieren. Dies ist nicht immer einfach und wie dies
gelingt, dazu trägt wesentlich ein Faktor bei, der im Volksmund schon sehr lange mit
dem Begriff „Stehaufmännchen“ bezeichnet wird. In der Wissenschaft spricht man
von der sog. „Resilienz“, der inneren Spannkraft oder auch dem sog. „psychischen
Immunsystem“, welches jeder Mensch besitzt und doch nicht bei jedem gleich stark
ausgeprägt ist. Mit Hilfe der Resilienz gelingt es, sich den Herausforderungen des
Lebens zu stellen und sie kreativ und erfolgreich anzupacken.
In diesem Seminar steht deshalb das Nachspüren nach dem eigenen individuellen
Grad der Resilienzstärke im Zentrum. Aufbauend auf den neuesten wissenschaftlichen
Erkenntnissen erfahren die Teilnehmenden ihren eigenen derzeitigen Resilienzgrad
ebenso, wie die Faktoren, aus denen sich die Resilienz zusammensetzt und
ein Leben lang wirkt. Praktische Tipps für

Anmeldeschluss: 02.10.2022

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#28 Baustein 3: Ach, das ist alles so unnütz!* (04.11.2022 / Straubing)

MitarbeiterInnen mit negaholischem Verhalten professionell führen

„Unmöglich!“ „Es geht nicht!“ „Das kann ja nicht funktionieren!“ Solche oder ähnliche Aussagen,
die ständig von einer Mitarbeiterin wiederholt werden, sind ein untrügliches Symptom
dafür, dass diese vom sog. „Negaholismus“ befallen ist. Dabei handelt es sich um
eine Sucht, bei der die Betroffenen (unbewusst) ihre objektiv vorhandenen Fähigkeiten
verleugnen, sich einreden, dass sie sowieso nie bekommen können, was sie wollen und
in der das Negative zum Lebensinhalt geworden ist und auch gebraucht wird.
NegaholikerInnen tragen ihre persönlichen negativen Einstellungen und Dysfunktionen
auch auf ihren Arbeitsplatz. Doch wenn die Störung dort nicht erkannt und behandelt wird,
verselbstständigt sie sich und prägt das Arbeitsklima in zunehmenden Maß. Negaholismus
breitet sich sehr schnell aus und fasst immer tiefere Wurzeln, bis die Organisation
als Ganzes und der schleichende Negaholismus der Einzelnen gar nicht mehr zu trennen
sind. Arbeitsunlust, Zynismus und allgemeiner Missmut durchdringen das gesamte Unternehmen,
lähmen es in seiner Leistungserbringung und (zer)stören letztlich die Arbeitsfreude
derer, die (noch) nicht vom Negaholismus befallen sind.
Dieses Seminar zeigt auf, basierend auf der Grundlage der neuesten wissenschaftlichen
Erkenntnisse, wie Negaholismus entsteht, wie er sich ausbreitet und welche Interventionsund
Präventionsmöglichkeiten es für Führungskräfte gibt, diesem Phänomen gekonnt die
Stirn zu bieten. Praktische Anregungen für den Führungsalltag runden den Tag ab.

Anmeldeschluss: 04.11.2022

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