Stellungnahme der KEG Bayern vom 21.07.2020

Erfreuliche Einstellungssituation –in der derzeitigen Lage allerdings selbstverständlich

Statement der KEG zu den Einstellungsnoten für Grund- und Mittel- und Förderschulen

 

Erfreulich ist der Umstand, dass kein Bewerber für Grund- Mittel- und Förderschule auf der Straße steht, die Bewerber werden in das Einstellungsverhältnis auf Probe übernommen. Die KEG freut sich über die Chance, dass dadurch der Lehrberuf für diese Schularten wieder für viele attraktiver wird, denn wenn die Studienanfänger die Perspektive haben, nach der langen Studienzeit letztlich in das Referendariat übernommen zu werden, entscheiden sich wieder mehr Abiturienten für diesen schönen Beruf an unseren Schulen.
Allerdings sind die Wartelisten weitgehend leergefegt. Vorerst ist kein Licht am Ende des Tunnels zu erwarten, schon gar nicht im Bereich der Fachlehrkräfte und Mittelschullehrkräfte. Große Lücken im Bereich der Förderlehrkräfte sind ebenfalls unübersehbar. Eine Entwicklung, die schon mehrere Jahre andauert und die KEG schon mehrere Jahre anklagt. Letztlich gipfelte diese Mangelsituation in den unakzeptablen Maßnahmen, mit denen das Kultusministerium den Lehrkräftemangel an Grund- Mittel- und Förderschulen beseitigen möchte. Dies löst die Problematik der nächsten Jahre in keinster Weise und muss bei aller Freude über die derzeitige Anstellungssituation schnellstmöglich gelöst werden.

Die KEG Bayern wünscht allen, die den Einstellungsschnitt geschafft haben eine erholsame Sommerpause und einen guten Start im kommenden Schuljahr.

 

 

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Pressekontakt KEG Bayern

Martin Goppel

presse(at)keg-bayern.de

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