Stellungnahme zur Einstellung der Test-Pflicht in Schulen und Kitas

Mit dem Wegfall der Tests werden Schulen und Kitas entlastet und es bleibt mehr Zeit für die ureigensten Aufgaben

Die KEG Bayern hält die Rücknahme der Test-Pflicht in Schulen und Kitas für einen folgerichtigen Schritt.

Die KEG Bayern hält die Rücknahme der Test-Pflicht in Schulen und Kitas für einen folgerichtigen Schritt. Grundtenor aller Forderungen der KEG war stets, die Angleichung aller Maßnahmen in Schulen und Kitas an die geltenden Regeln in der Gesellschaft.

„Aus dieser Blickrichtung ist es ein nachvollziehbarer Weg, die Testpflicht aus dem Unterricht und den Einrichtungen herauszunehmen“ meint Walburga Krefting, Landesvorsitzende der KEG Bayern. „Schulen und Kitas sind Bildungseinrichtungen und keine Testzentren. Sie werden durch den Wegfall dieser Aufgabe maßgeblich entlastet, da die Tests einen überdimensionalen Organisationsaufwand erforderten.“

So bleibt wieder mehr Zeit für die ureigensten Aufgaben in Schule und Kita. Durch den Lehr- und Fachkräftemangel gibt es ohnehin schon massive Lücken in der Personalversorgung. Zudem werden frei gewordene Ressourcen in Einrichtungen und Schulen für die Einbindung ankommender ukrainischer Kinder dringend benötigt.

Dass freiwillige Tests an Kitas noch bis zum 31.08.2022 weiter finanziert werden, begrüßt die KEG Bayern. Dennoch bleibt die Sorge um die Sicherung des Präsenzunterrichts, da schon bisher sehr viele Lehr- und Fachkräfte wegen Krankheit fehlen. Solange sich die Pandemielage nicht entspannt, bleibt letztlich das freiwillige Tragen der Masken über den 1. Mai hinaus ein Rettungsanker für den Unterricht in den Schulen und offene Kitas.

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