Pressemitteilung der KEG Bayern vom 25.11.2021

Neue Regelungen zeichnen mehr Sicherheit an Schulen und Kitas ab

Die KEG Bayern begrüßt die Intensivierung der Corona-Maßnahmen an Kitas und Schulen und fordert einen Booster für die Digitalisierung der Schulen.

Mit den Anpassungen des Regelkatalogs für Schulen und Kitas reagiert die Staatsregierung auf die sich verschärfende Coronalage. Die KEG Bayern begrüßt die seit dieser Woche wirksamen Maßnahmen – hätte sich aber insgesamt ein zügigeres Handeln in dieser Frage gewünscht. So kommt 3G für all diejenigen, die Kitas und Schulen betreten, vergleichsweise spät. Auch dass PCR-Tests nun für die 5. und 6. Klassen an weiterführenden Schulen angeboten werden, ist eine sinnvolle Anpassung, die bereits früher hätte gemacht werden müssen.

Die Selbsttests für alle Schüler, die nun zusätzlich am Montag jeder Woche von allen Schulen durchgeführt werden, die an den Pool-Testungen teilnehmen, verbessern ebenfalls das Kontrollnetz. Dass die Testungen allerdings wieder durch Lehrkräfte durchgeführt werden und nicht durch externes Personal, kann nicht die Lösung sein. Hier muss nachgebessert werden.

Die tägliche Testpflicht für ungeimpftes, nicht genesenes Personal an Kitas und Schulen, analog der Verordnung an allen Arbeitsplätzen, ist nachvollziehbar und wird ebenso ein Plus an Sicherheit an den Bildungsstätten bringen.

Die Verlängerung der Sonderförderung für zusätzliche Schulbusse bis zu den Osterferien ist richtig, da so eine übermäßige Vermischung der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg verhindert wird. Wir hoffen, dass die Kommunen dieses Angebot wahrnehmen und die notwendigen Kapazitäten zur Verfügung gestellt werden.

Da besonders der Freistaat Bayern bereits in manchen Regionen mit hohen Inzidenzen zu kämpfen hat, sollte auch die Frage gestellt werden, inwieweit Schulen in regionalen Hotspots offenbleiben können. Die Landesvorsitzende der KEG Bayern Walburga Krefting sieht hier Augenmaß bei der Beurteilung der jeweiligen Situation vor Ort als dringend notwendig an und fordert Schulschließungen nicht grundsätzlich auszuschließen.

Wichtig sei Krefting neben all den Anpassungen aufgrund der sich verschärfenden Situation vielerorts bereits jetzt weitere Vorbereitungen für den Ernstfall zu treffen: „Sollte es soweit kommen, dass Schulen wieder geschlossen werden, müssen Konzepte für digitalen Unterricht stehen und die Plattformen auch zuverlässig unter Volllast funktionieren.“

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