Pressemitteilung der KEG Bayern vom 17.11.2022

To-do für Familien – Verantwortung für die „Lebensgrundlage Lesen“

Die KEG Bayern wünscht sich zum morgigen Bundesweiten Vorlesetag, dass Eltern und Familien ihren Anteil übernehmen, um bei Kindern und Heranwachsenden Lesen wieder interessanter zu machen und zu fördern.

Eine kürzlich im ZDF veröffentlichte Studie besagt, dass jedem fünften Kind nie etwas vorgelesen wird. „Lesen lernt man in der Schule“, so die weitläufige Meinung und in diesem Punkt wird schon seit Jahren Schulen und Kitas immer mehr aufgebürdet. Laut Bildungsexperten lernen Kinder in der Schule leichter, wenn ihnen zu Hause vorgelesen wird und das fällt in die Zuständigkeit des Elternhauses. Eltern sollten sich wieder mehr bewusst werden, dass sie eine wesentliche Verantwortung für den Lernerfolg ihrer Kinder haben. 

Der Bundesweite Vorlesetag ist die perfekte Gelegenheit, in den Familien das Bewusstsein dafür zu stärken, dass gerade sprachliche Erziehung einen elementaren Grundstock für alles schulische Lernen darstellt. Denn große Unterschiede in der Spracherziehung können in den ersten Schuljahren ohne eine häusliche Vorbildung, z.B. Lust am Lesen, fast nicht ausgeglichen werden. Auch, wer Rechenaufgaben nicht lesen und verstehen kann, kann sie auch bei bester mathematischer Begabung nicht lösen.

Eltern sollten wieder dafür sensibilisiert werden, dass nur mit einem erfolgreichen Miteinander von Elternhaus und Schule bzw. Kita die Bildung ihrer Kinder auf ein gutes Niveau gebracht werden kann. Für unsere Schulanfänger wird dadurch Stress vermieden, Lehrkräfte und Kitapersonal werden entlastet und in den Familien das Miteinander gefördert. Eine Win-win-Situation. 

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