KEG Pressemitteilung vom 10.12.2018

KEG für Erhalt des konfessionellen Religionsunterrichts

KEG spricht sich für den Erhalt des konfessionellen Religionsunterrichts und gegen Pläne der FDP im Bayerischen Landtag für ein gemeinsames Fach Religionskunde und Ethik aus.

Für die KEG Bayern gehört der konfessionelle Religionsunterricht als ordentliches Unterrichtsfach zum Fächerkanon der öffentlichen Schule. „Heranwachsende haben ein Recht auf Religion und religiöse Bildung.“ Nur durch ein eigenes, eigenständiges Schulfach ist laut Ursula Lay, Landesvorsitzende der KEG Bayern, die Religionsfreiheit gewährleistet. Schülerinnen und Schüler, die am  Religionsunterricht nicht teilnehmen möchten, haben die Möglichkeit und die Freiheit das Fach „Ethik“ zu besuchen.

„Wir machen uns für den Erhalt des konfessionellen Religionsunterrichts stark“, so Lay.  Die KEG Bayern sieht in dieser Form der religiösen Bildung die Chance für die Auseinandersetzung mit der eigenen und mit anderen Religionen und Kulturen. Dies ist wichtig in einer multireligiösen und multikulturellen Zeit und ein Türöffner zu Geschichte und Kultur. Auch unterstützt dieses Fach Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung der persönlichen Identität und hilft, sich mit religiösen und weltlichen Fragen auseinanderzusetzen, diese zu hinterfragen, zu diskutieren und Toleranz gegenüber unterschiedlichen Meinungen und vielfältigen Lebensformen aufzubauen.

 

Die Landesvorsitzende der KEG Ursula Lay weiter:  „Ein gemeinsames Fach Religionskunde sehen wir hingegen kritisch, da sich Werte nach unserer Auffassung nicht vermitteln lassen, sondern man sich diese nur durch das Tun und mit innerer Zustimmung aneignet. Gerade bei den großen Sinnfragen des Lebens reicht für uns eine reine Wissensvermittlung nicht aus. Bei der Auseinandersetzung mit existenziellen Themen braucht es ganz deutlich ein konfessionelles Bekenntnis - christlich, jüdisch oder muslimisch.  Schülerinnen und Schüler können die bekenntnisorientiere Antwort bejahen oder sich an ihr reiben. Ein wichtiger Schritt, um selbstsicher (im eigenen Glauben zu stehen) und tolerant durchs Leben zu gehen.“

 

 

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

V.i.S.d.P.: Ursula Lay

 

presse(at)keg-bayern.de

Die Pressemitteilung zum Download

 

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