KEG begrüßt Neubesetzungen im Kabinett von Markus Söder

Neue Hoffnungen für die bayerische Bildungspolitik

Die KEG begrüßt die Neubesetzungen im Kabinett von Ministerpräsident Markus Söder. KEG-Vorsitzende Ursula Lay äußerte, mit der Berufung der neuen Minister und Ministerinnen werde eine Aufbruchsstimmung spürbar.

Besonders die Trennung des Bildungs- vom Wissenschaftsministerium sieht Lay positiv: “So ist im Kultusministerium wieder die volle Konzentration auf den Bildungsbereich möglich.”

 

Markus Söder hatte am Mittwochmittag die Neubesetzung seines Kabinetts bekannt gegeben. Insgesamt hat er drei Minister aus dem Kabinett geworfen, unter ihnen auch den bisherigen Superminister Ludwig Spaenle, der für Bildung und Wissenschaft zuständig war. Söder selbst kommentiert diese Entscheidung mit dem Satz, sein Kabinett solle jünger und weiblicher sein. Er wolle neue Schwerpunkte setzen und habe bei der Besetzung besonderen Wert auf Fachkompetenz gelegt.

Das Superministerium Spaenles wird unter Söder wieder in die Bereiche Bildung und Wissenschaft aufgespalten. Die Zuständigkeit für den Bildungsbereich bekommt der Niederbayer und studierte Gymnasiallehrer Bernd Sibler. KEG-Vorsitzende Ursula Lay begrüßte diese Entscheidung: “Mit Bernd Sibler wurde ein Wunschkandidat der KEG zum Bildungsminister ernannt, der durch seine langjährige Tätigkeit im Bildungsbereich viele Erfahrungen in seine zukünftigen Aufgaben einbringen kann.”

Lay freut sich auch über die Ernennung der Bildungsstaatssekretärin Carolina Trautner: “Ich wünsche den beiden eine gelingende Hand bei der Bewältigung der großen Herausforderungen in der Schulpolitik.” Die KEG erwarte von beiden weiterhin den Einsatz für das differenzierte Schulwesen. Die Trennung des Bildungs- vom Wissenschaftsministerium, betonte sie, sei dafür eine gute Voraussetzung. Nur so sei es möglich, wieder mehr Zeit in Bildungsaufgaben zu investieren und das sei “ein richtiger Schritt in die Zukunft”.

Lay sagte zudem, die KEG freue sich auf konstruktive Gespräche mit den neuen Bildungsverantwortlichen. Dem bisherigen Minister Spaenle dankt sie herzlich für seine Arbeit, seine Leistungen und Anstrengungen über ein Jahrzehnt als Kultusminister sowie für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der KEG.

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