Die KEG morgen - ein Ausblick

 

Vor allem in unserer heutigen schnelllebigen Gesellschaft, in der verstärkt auf Leistung und Erfolg gesetzt wird, in der „sozial“ und „christlich“ als altmodisch und uncool abgetan werden, besteht die Gefahr, dass die KEG hinter den Forderungen des Alltags zurückbleibt. Schließlich hat jeder von uns nur begrenzte Kräfte. Wozu also die KEG heute und auch noch morgen? Tatsache ist, die Existenz unserer Gemeinschaft steht und fällt mit jeder individuellen Antwort, die ein Mitglied darauf gibt. Tatsache ist aber auch, die weltweite Verfolgung andersgläubiger und deren Flucht. Als Gemeinschaft, die das K und das E als bestimmende Elemente im Namen trägt, liegt es an uns, auch in Zukunft mit Hilfe von (christlicher) Werteerziehung und politischer Bildung Toleranz und Offenheit in der heranwachsenden Generation zu fördern.

 

Wir machen uns für Sie stark!
  • Die KEG fordert von den politisch Verantwortlichen, Voraussetzungen zu schaffen, damit die grundlegende Erziehung des Kindes im Elternhaus stattfinden kann. Denn die verfassungsrechtlich herausgehobene Erstverantwortung der Eltern für die Entwicklung ihrer Kinder hat auf allen Bildungsstufen Priorität.

    Vor diesem Hintergrund wird sich die KEG auch weiterhin für die notwendigen Verbesserungen der Rahmenbedingungen in allen Erziehungs- und Bildungseinrichtungen einsetzen.

  • Die KEG setzt sich für einen qualitativ hochwertigen Ausbau der Kinderbetreuung ein. In dem Beziehungsfeld Familie – Arbeitswelt – Kinderbetreuung spielt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine zentrale Rolle.

    Dieser Herausforderung müssen sich alle gesellschaftlichen Gruppierungen mit richtungsweisenden Konzepten und den dafür notwendigen finanziellen Mitteln stellen.

  • Die KEG unterstützt den bedarfsgerechten Ausbau von Ganztagesschulangeboten zur Verbesserung von individuellen Bildungschancen.

    Hierzu ist das Angebot an pädagogischen Fachkräften zu erweitern, und den Schulen müssen mehr Möglichkeiten zu individuellen Lösungen gegeben werden.

  • Die KEG tritt daher für eine qualitative Weiterentwicklung des gegliederten Schulwesens in Bayern ein.

    Wichtigstes Anliegen der Schule muss sein, durch differenzierte und individualisierende Bildungsangebote die unterschiedlichen Begabungen und Interessen der Kinder und Jugendlichen bestmöglich zu fördern und zu entfalten.

  • Die KEG fordert, allen Jugendlichen dauerhaft verlässliche Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt zu eröffnen.

    Hierzu ist eine vertiefte Kooperation zwischen allgemeinbildenden Schulen und beruflichen Schulen sowie Arbeitsagentur und den Ausbildungsbetrieben notwendig. Berufsvorbereitende Maßnahmen durch verschiedene andere Maßnahmenträger müssen sinnvoll in die bereits vorhandenen Konzepte eingepasst werden.

Zudem machen uns kontinuierlich stark für...

  • die Gesundheit unserer Lehrkräfte und Pädagogen
  • eine differenzierte, moderne und qualitative Lehrer- und Erzieherausbildung
  • eine sinnvolle/verantwortliche Umsetzung der Inklusion
  • die Wertebildung