Die Schulberatung ist ein unverzichtbarer Bestandteil der bayerischen Schullandschaft. Unsere Kolleginnen und Kollegen bieten in vielfältigen Bereichen Unterstützung und Begleitung. Sie sind Experten und Ansprechpartner für alle am Schulsystem Beteiligten.
Die Zusammenarbeit der SchulpsychologInnen und BeratungslehrerInnen als zwei Berufsgruppen in einem bereits existierenden „multiprofessionellen Team“ steht bei uns im Fokus. Sowohl Berührungs-, Überschneidungs- und klar abzugrenzenden Arbeitsbereichen ist hier Rechnung zu tragen.

Aktuelle Forderungen der KEG

Die KEG setzt sich dafür ein, dass für jeden einzelnen Schulamtsbezirk die Funktion der Beratungslehrkraft am Staatlichen Schulamt als Beförderungsamt BR als qualifizierter BeratungslehrerIn geschaffen wird. Die bestehenden Stellen BRin oder BR als qualifizierter Beratungslehrer(in) müssen entsprechend erhöht werden.

  • Die derzeitige Situation, dass ein(e) BR(in) für zwei oder mehr Schulamtsbezirke zuständig ist, entspricht nicht den Anforderungen der Position des/r BL(in) beim Staatlichen Schulamt. Diese erfordert eine intensive Kenntnis der Zuständigkeiten und Erfordernisse vor Ort im Sinne einer vertrauensvollen und fallbezogenen Zusammenarbeit, als Voraussetzung, um fundierte und qualifizierte Beurteilungsbeiträge für die Kolleginnen und Kollegen BeratungslehrerInnen für die dienstliche Beurteilung, die der beraterischen Arbeit der KollegInnen gerecht werden können und als AnsprechpartnerIn für die Kolleginnen und Kollegen vor Ort.

Die KEG setzt sich dafür ein, dass für die Betreuung von LehramtsanwärterInnen in den Bereichen der Schulpsychologie und des Beratungslehramts analog zu den BetreuungslehrerInnen-stunden eine Anrechnungsstunde gewährt wird.

Die KEG setzt sich dafür ein, dass die Anzahl der Anrechnungsstunden für Beratungskräfte aller Schularten über die demographische Rendite hinaus erhöht wird.

  • Weitere Mitglieder des Referats

    v.l.n.r. Andreas Fichtl, Birgit Armbruster, Daniela Drummer, Marius Glombitza


    Weitere Schulberatungsthemen

    • Aktualisierte Tätigkeitsbeschreibungen für die Arbeitsfelder von Beratungslehrkräften und SchulpsychologInnen vonnöten
    • Überarbeitung des Tätigkeitsberichtes, der die Aufgabenbereiche der Beratungslehrkräfte und SchulpsychologInnen abbildet
    • Qualitätssicherung der Beratung (Spezialisierung, Fortbildung – Möglichkeit der Teilnahme trotz dünner Vertretungsdecke) – mit Erhöhung der Anrechnungsstunden verbessert
    • Offene Ganztagesangebote mit qualifiziertem pädagogischem Personal wäre als „Zwischenlösung“ zur gebundenen Ganztagesklasse wünschenswert
    • Einsatz entpflichteter Beratungsfachkräfte für KESCH, multiprofessionelle Teams, Schulentwicklungsmoderatoren etc. – Expertise nutzen
    • Ersatz für erkrankte Beratungskräfte ist nicht vorgesehen, andere müssen dies in Mehrarbeit übernehmen – bei mehr Anrechnungsstunden wäre das abgemildert