Aktion: Wimpel für Wandel! Gemeinsam Bayerns Kitas stärken

Lasst uns weiter Wimpel basteln. Jetzt erst recht! Wimpel für Wandel!

Soll das alles gewesen sein? Die Bayerische Staatsregierung schafft mit ihren bisherigen Reformansätzen kaum spürbare Erleichterung in den Kitas. Ministerpräsident Markus Söder muss jetzt zeigen, dass er die Bedinungen für die Beschäftigten, Kinder und Eltern wirklich verbessern will. Wimpel für Wandel! Jetzt erst recht.

Vielen Dank für Ihre Zusendungen: 11.000 Wimpel für den Wandel in Bayerns Kitas: „Gute Kitas sind kein Luxus!“

Initiatoren und Bündnispartner

Initiatoren der Aktion „Wimpel für Wandel! Jetzt erst recht“ sind die KAB München und Freising und der Verband Kita-Fachkräfte Bayern. KEG Bayern, GEW Bayern und ver.di Bayern unterstützen die Aktion als Bündnispartner.

SOS in den bayerischen Kitas Für bessere Arbeitsbedingungen, bessere frühkindliche Bildung und zuverlässige Betreuungszeiten in den Kitas. Wimpel für Wandel! Gemeinsam Bayerns Kitas stärken.

Wir wollen endlich bessere Arbeitsbedingungen in den Kitas und überall die gleichen Bildungschancen für die Kinder!Außerdem zuverlässige Öffnungs- und Betreuungszeiten. Kurz: Mehr Qualität statt sinkende Standards! 

Deshalb fordern wir weiterhin:

  • Mehr Geld für unsere Kitas vom Freistaat!

  • Mehr Personal durch einen besseren Anstellungsschlüssel!

  • Höhere Fachkraftquote!

  • Qualitativ hochwertige Ausbildung für Quereinsteiger:innen!

  • Kita-Leitungen ohne pädagogische Ausbildung darf es nicht geben!

Aktuell überarbeitet die Staatsregierung das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz BayKiBiG. Das ist die Chance für echten Wandel! Ministerpräsident Söder muss dafür jetzt seine ganze Gestaltungsmacht nutzen.

 

11.000 Wimpel für den Wandel in Bayerns Kitas: „Gute Kitas sind kein Luxus!“ Übergabe am 27.02.2026 an Staatsminister Dr. Florian Herrmann

Mindestens 11.000 selbst gestaltete Wimpel von Kita-Beschäftigten, Eltern, Kindern und engagierten Bürgerinnen und Bürgern machen derzeit auf die Situation in Bayerns Kindertageseinrichtungen aufmerksam. Im Rahmen der Aktion „Wimpel für Wandel“ werden sie am Freitag, den 27.02.2026 um 09:00 Uhr in der Bayerischen Staatskanzlei an Staatsminister Dr. Florian Herrmann übergeben, der sie in Vertretung von Ministerpräsident Dr. Markus Söder entgegennimmt. Die Aktion richtet sich an die Bayerische Staatsregierung mit dem Ziel, gemeinsam konkrete Schritte für ein stabiles Kita-System mit besseren Arbeitsbedingungen, mehr Bildungsqualität und verlässlichen Betreuungszeiten in ganz Bayern anzustoßen. Presse ist zum Übergabetermin herzlich willkommen. Initiiert wurde die Aktion „Wimpel für Wandel“ von der KAB München und Freising und dem Verband Kita-Fachkräfte Bayern, unterstützt von der KEG Bayern, der GEW Bayern und ver.di Bayern.

„Unsere Erzieherinnen und Erzieher sind es, die nicht nur die Basis jedes Bildungserfolgs legen. Sie leisten einen maßgeblichen Beitrag zur Sozialisierung, zur demokratischen Bildung und zur alltagsintegrierten Sprachförderung. Sie vermitteln Werte, geben Halt, fördern Teilhabe und eröffnen Chancen – oft unter Rahmenbedingungen, die ihrem Auftrag nicht gerecht werden. Allein aus Respekt und Dank gegenüber den vielen Wimpel-Malerinnen und -Malern ist die Staatsregierung in der Pflicht, diese Themen jetzt entschlossen und zeitnah anzugehen.”, sagt Martin Goppel, Landesvorsitzender der KEG Bayern.

Die Verbände der Aktion „Wimpel für Wandel“ stehen bereit, diesen Prozess konstruktiv, fachlich fundiert und lösungsorientiert zu begleiten – im Interesse der Kinder, der Familien und der pädagogischen Fachkräfte in Bayern.

Hintergrund zur Aktion „Wimpel für Wandel“

Auch nach dem offiziellen Einsendeschluss am 18.02. gehen weiter Wimpel ein und werden laufend ausgezählt. Erstmals lief die Aktion „Wimpel für Wandel“ von März bis Mai 2025. Aufgrund der großen Resonanz – aber auch angesichts der Enttäuschung in der Kita-Landschaft über die bisherigen Reformansätze beim Kinderbildungsgesetz (BayKiBiG) – wurde sie unter dem Motto „Jetzt erst recht“ von Oktober 2025 bis Februar 2026 fortgesetzt. Zu den zentralen Forderungen zählen eine nachhaltige Verbesserung der Finanzierungsgrundlage für Kitas, mehr Personal durch einen besseren Anstellungsschlüssel, eine höhere Fachkraftquote sowie eine qualitativ hochwertige Ausbildung für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger. Zudem soll eine Regelung im BayKiBiG zurückgenommen werden, die es derzeit ermöglicht, Kita-Leitungen ohne pädagogische Ausbildung einzusetzen.