
Foto: Dekan Josef Tiefenböck (40 Jahre), KV Robert Drexler, Rosina Höcker (65 J.) Anita Kammermeier (30 J.), Ulrike Garmurar (35 J.), Andrea Moritz (30 J.), Irene Drexler, BV Erwin Müller
Ehrung langjähriger Mitglieder mit einem Festbankett und Gottesdienst
Die Katholische Erziehergemeinschaft ehrte langjährige Mitglieder mit einem Festbankett
Gottesdienst zu Beginn des Schuljahres mit Monsignore Josef Tiefenböck
Von Josef Reischl
Passau: Mit einer gut besuchten Gemeinschaftsveranstaltung startete die Katholische Erziehergemeinschaft (KEG) in der Stadt und im Landkreis Passau ins neue Schuljahr. Monsignore Josef Tiefenböck betonte, Lehrer/innen und Erzieherinnen sollten wie Schutzengel sein, getragen von Liebe zu den Kindern. Kreisvorsitzende Robert Drexler ehrte in einer kleinen Feier langjährige Mitglieder für ihre Treue zum Berufsverband.
Monsignore Josef Tiefenböck zollte der KEG Anerkennung, dass sie sich nach guter Tradition alljährlich nach den ersten Schulwochen Ende September zu einem besinnlichen „Schulanfangs- Gottesdienst“ in der Hauskapelle von Spectrum Kirche auf Maria Hilf und zu frohem Feiern in festlicher Gemeinschaft treffen. Der September sei ja der „Schutzengelmonat“ mit den Erzengeln Michael, Gabriel und Raphael am 29. September. Bei der Taufe bekomme jeder Mensch vom Herrgott einen Schutzengel an die Seite gestellt. Als Lehrer/in und Erzieherin müsse man wohl auch oft wie ein Schutzengel ein Kind schützend bei der Hand nehmen, damit es in schwierigen Situationen und Krisen Zuversicht und Hoffnung haben kann.
Dekan Josef Tiefenböck betonte: „Gott legt jedem Menschen eine Hoffnungsspur, in der er sich in Chaos und dunklen Zeiten, getragen vom Glauben, danach ausrichten, ihr folgen und als „Pilger der Hoffnung“ auf seine Mitmenschen ausstrahlen kann. Gerade hier seien Lehrpersonen als Mutmacher und Vorbild gefordert. Robert und Irene Drexler sprachen berührende Fürbitten und riefen mit Namen die im letzten Jahr verstorbenen KEG ler zum Gedenken in die Mitte der Gemeinschaft. Der Kreisvorsitzende dankte dem langjährigen KEG Mitglied Monsignore Josef Tiefenböck für den guttuenden Mutmach - Gottesdienst und lud zu einem Festbankett und gemütlicher Sitzweil in die Weinstube des Hauses ein.
In einem Statement resümierte Robert Drexler, Elend und Not, Kriege, Hass und Terror, sowie jetzt die täglichen negativen Nachrichten weltweit und auch im eigenen Land verunsichern Menschen und mache sogar Kinder mutlos. Die Schule müsse diese Situation sehen und Hilfen anbieten. Die KEG vertrete seit ihrer Gründung christliche Werte und sei stets bemüht gewesen, Zuversicht zu verbreiten und wolle gerade jetzt Hoffnung geben und ermutigen. Robert Drexler zitierte eine Mutmachgeschichte von Phil Bosmans. Zwei Bienen seien einmal mutlos vor ihrem Bienenkorb gesessen. Ein Sturm hatte alles verwüstet und die Blumen hinweg gefegt. „Was soll ich da hinausfliegen?“ klagte die eine Biene. Die andere meinte: “Irgendwo müssen doch noch Blumen sein, die brauchen uns, ich fliege los!“
Der Kreisvorsitzende fügte in seiner Laudatio weiter an, all die Jahre hätten gute Lehrer und Lehrerinnen in den Schulstuben nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch erziehend gewirkt. Die Lehrkräfte im Berufsverband der KEG hätten darüber hinaus vor allem immer großen Wert auf die Weitergabe von christlichen Werten gelegt. Dafür sei ihnen ein aufrichtiges „Vergelts Gott“ zu sagen. Aber vor allem sei ihnen auch für die Treue zur wertorientierten Katholischen Erziehergemeinschaft zu danken.
Robert und Irene Drexler konnten zusammen mit Bezirksvorsitzenden Erwin Müller fünf Lehrpersonen mit einer Dankurkunde und einem Geschenk für langjährige Mitgliedschaft ehren. 30 Jahre sind Kammermeier Anita und Moritz Andrea bei der KEG. Gamurar Ulrike hat 35 Jahre und Monsignore Josef Tiefenböck 40 Jahre der KEG die Treue gehalten. Höcker Rosina gehört mit 65 Jahren zum Urgestein der KEG. Mehrere Mitglieder erhalten alters- oder krankheitsbedingt die Ehrung nachgereicht.
Bezirksvorsitzender Erwin Müller berichtete, ein Professor habe einmal auf die Frage, was einen guten Lehrer und eine gute Lehrerin ausmache, geantwortet: „ sehen, verstehen und zeigen!“ Erwin Müller fügte dem hinzu, man müsse den Schüler/die Schülerin als Menschen sehen und für sie wie ein Schutzengel sein!“ In der Schulstube brauche man nicht nur Methodik und Didaktik, sondern auch Zuwendung und Liebe und als KEG ler „Christ sein!“
Bildunterschrift:
Nach dem Gottesdienst mit Monsignore Josef Tiefenböck (1.v.l.) ehrten 1.Vorsitzender Robert Drexler (2.v.l.) und kommissarische 2. Vorsitzende Irene Drexler (2.v.r.) zusammen mit Bezirksvorsitzendem Erwin Müller (1.v.r.) fünf langjährige Mitglieder.
Gruppenfoto: Foto: Dekan Josef Tiefenböck (40 Jahre), KV Robert Drexler, Rosina Höcker (65 J.) Anita Kammermeier (30 J.), Ulrike Garmurar (35 J.), Andrea Moritz (30 J.), Irene Drexler, BV Erwin Müller
Foto: Josef Reischl