Personalratswahl 2026: Danke für Ihr Engagement
Die Personalratswahlen 2026 sind abgeschlossen. Die KEG Bayern bedankt sich bei allen Wählerinnen und Wählern für ihre Beteiligung sowie insbesondere bei den Kandidatinnen und Kandidaten, die mit ihrer Bereitschaft zur Kandidatur Verantwortung übernommen und sich für eine starke Interessenvertretung eingesetzt haben. Dieses Engagement ist keineswegs selbstverständlich und verdient Anerkennung – unabhängig vom Wahlergebnis.
Ein besonderer Dank gilt zudem Marie Luise Lehnard und Margit Baufeld, die sich über viele Jahre mit großem persönlichen Einsatz für die Arbeit im Hauptpersonalrat engagiert und die Interessen der Beschäftigten an Bayerns Schulen mit Kompetenz, Ausdauer und hohem Verantwortungsbewusstsein vertreten haben.
Die Wahl brachte deutliche Verschiebungen mit sich. Während der BLLV seine Position auf allen Ebenen weiter ausbauen konnte und künftig neun der zehn Sitze im Hauptpersonalrat innehat, verteidigte die GEW ihren Sitz. Die KEG Bayern verlor gegenüber 2021 lediglich 619 Stimmen, verfehlte jedoch trotz einer weitgehend stabilen Wählerbasis den erneuten Einzug in den Hauptpersonalrat.
Auch auf regionaler Ebene fiel das Ergebnis unterschiedlich aus. Zwar musste die KEG in mehreren örtlichen Personalräten Mandate abgeben, gleichzeitig konnte in Niederbayern voraussichtlich ein zusätzliches Mandat gewonnen werden. Besonders erfreulich ist, dass die drei Sitze in den Bezirkspersonalräten erfolgreich verteidigt werden konnten – ein Sitz in Niederbayern sowie zwei Sitze in Schwaben.
Der Verlust der beiden Sitze im Hauptpersonalrat ist schmerzlich. Zugleich zeigen die Ergebnisse aber auch, dass die KEG ihre Wählerbasis trotz der erheblichen Stimmengewinne des BLLV nahezu unverändert halten konnte. Die Wahlergebnisse werden daher in den kommenden Monaten sorgfältig analysiert, um Schlussfolgerungen für die zukünftige Verbandsarbeit zu ziehen und die Präsenz der KEG weiter zu stärken.
Erneut führte das komplexe Wahlverfahren dazu, dass zahlreiche Stimmen aufgrund unzulässigen Panaschierens ungültig wurden. Die KEG Bayern sieht hierin weiterhin Handlungsbedarf und wird sich auch künftig für ein verständlicheres und praxistauglicheres Wahlverfahren einsetzen.
Mit den Wahlen zur Hauptjugend- und Auszubildendenvertretung in zweieinhalb Jahren sowie den nächsten Personalratswahlen im Jahr 2031 richtet sich der Blick bereits nach vorne. Die KEG Bayern wird ihren Weg mit einem klaren Profil, großem Engagement und dem Anspruch fortsetzen, die Interessen der Beschäftigten an Bayerns Schulen auch künftig engagiert und verlässlich zu vertreten.
Ergebnisse zur BPR und ÖPR-Wahl finden Sie hier.