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31.03.2025

Die außerordentliche LVV der KEG brachte viele Ergebnisse – Nun beginnt die Arbeit

Vertrauen stärken – Gemeinsam auftreten: KEG gestaltet Zukunft

Ist es Ihnen schon mal aufgefallen? Die Plustaste an Taschenrechnern und Computertastaturen ist oft größer als die anderen Tasten. Die Plustaste ragt heraus. So erkennt man nicht nur die Plustaste am Taschenrechner, sondern auch das Plus auf den Kirchenhäusern. Es ragt heraus, ist in jeder Stadt zu sehen – in der Kirche und außerhalb. Doch warum ist das eigentlich so? Dafür gibt es viele Gründe: häufige Nutzung, Bedienkomfort, Layout-Optimierung, traditionelles Design usw. Die große Plustaste!

Wer mag schon gerne die Geteilt-Funktion? Etwas teilen zu müssen wie die Liebe der Eltern, die Zugehörigkeit im Verband? Plötzlich geteilte Zuwendung. Liebe zu teilen ist schmerzhaft.
Wer mag schon gerne die Minus-Funktion? Abziehen, reduzieren, wegnehmen. Den Gürtel enger schnallen. Mit weniger zurechtkommen zu müssen. Vom Ersparten nehmen und dann vom Notgroschen leben zu müssen. Minus ist immer schlecht.

Ist die Mal-Funktion da besser? Wenn plötzlich alles doppelt so viel und so schwer wird? Wenn mit riesigen Sprüngen alles viel größer wird und nicht mehr in den Griff zu kriegen ist?
Das große Plus! Wenn man etwas dazu bekommt: Mehr Wertschätzung, mehr Anerkennung, mehr Gehalt, mehr Zeit, mehr Sinn, mehr Freu(n)de. In der Buchhaltung erleichtert die große Plustaste die häufige Benutzung. Darf ich im Leben auch diese Plustaste benutzen? Und wo finde ich sie? Die große Plustaste ist „benutzerfreundlich“.
Wenn ich als Benutzer im Leben die Plustaste benutze, verändert sie mich? Macht sie mich freundlicher? Benutzerfreundlicher? Den Delegierten der außerordentlichen LVV war es wichtig, das große PLUS der KEG im Pfarrsaal der St. Maximilianskirche, der Heimatkirche von Pfarrer Rainer Maria Schießler, wiederholt zu unterstreichen: Die Orientierung der KEG an und das Vorleben von Grundwerten des christlichen Glaubens in Schule, Kita und im Verband.

Wir brauchen einander und lernen voneinander. Jeder Mensch kommt aus einer Familie. In Familien machen wir die Erfahrung, wie Leben gelingt und wo wir unsere Grenzen haben. Ohne Gemeinschaft, ob in den Familien oder in Vereinen wie der KEG, können wir nicht leben. Eine gute Gemeinschaft stärkt den Einzelnen und lässt zugleich erfahren: Gemeinsam geht es besser. Das ist KEG. Wir stehen für etwas und sehen unsere Mitglieder. Das große Plus ist daher nicht nur auch auf unserem Grundsatzprogramm zu finden, sondern eben auch in unserer DNA (Satzung).
So legte die KEG wichtige Stellschrauben, um nicht nur die Struktur der KEG modern und agil aufzusetzen, auch wurden klare Vorgaben für die nächsten Jahre gelegt. Wir wollen weiterhin „benutzerfreundlich“ sein. Wer hofft, sieht über den Horizont der eigenen Grenzen hinaus. Wer eine tragende Hoffnung hat, kann Verantwortung übernehmen. Wer für Menschen eine Zukunftsperspektive hat, setzt sich gerne ein. Kinder und Jugendliche brauchen beides: Hoffnung für ihr eigenes Leben und die Erkenntnis, dass sie selbst beschenkt werden, wenn sie Verantwortung übernehmen. Das ist das große Plus der Mitgliedschaft in der KEG.

Paulus sagt: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (Römer 8, 15). „Der Herr gibt Weisheit“ (Sprüche 2). Gott gibt hinzu. Wir dürfen addieren.

Vielen Dank an über 100 Delegierte aus ganz Bayern, die so zahlreich am 29. März 2025 in das „Notre Dame Münchens “ (St. Maximilian) gekommen sind. Sobald die neue Satzung vom Registergericht genehmigt wurde, werden wir Sie (wie in der Satzung festgelegt) über die Änderungen informieren.