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25.03.2026

Wertschätzende und konstruktive Stimmung im Gespräch mit dem CSU Fraktionsvorsitzenden Klaus Holetschek, Ute Eiling-Hütig & Thomas Huber im Bayerischen Landtag

Trotz einer außergewöhnlichen Situation im Bayerischen Landtag – ausgelöst durch einen Alarm im Bayerischen Landtag – fand unser Termin mit den CSU-Größen Klaus Holetschek (Fraktionsvorsitzender der CSU), Dr. Ute Eilig-Hüttig (bildungspolitische Sprecherin der CSU) und Thomas Huber (sozialpolitischer Sprecher der CSU) wie geplant statt, obwohl der Bayerische Landtag evakuiert wurde.

Das Gespräch verlief äußerst konstruktiv: Matthias Altmannsberger, stellvertretender Landesvorsitzender, brachte praxisnahes und sehr wertvolles Feedback ein und stellte gemeinsam mit KEG-Chef Martin Goppel zentrale Themen wie Inklusion, Heterogenität, die Rolle von Eltern, eine dringende Reform des Lehramtsstudiums, eine Reform der Mittelschule, selbstorganisiertes Lernen, den Umgang mit dem Stellenmoratorium sowie die damit verbundenen Herausforderungen und die Ideen zur Weiterentwicklung des Übertritts in der 4. Klasse klar und überzeugend dar. Dabei braucht es immer Lösungen für das Kind bzw. die Jugendlichen. Als KEG jammern wir nicht, wir suchen Lösungen und helfen nicht nur unseren Mitgliedern, sondern auch der Politik, die besten Lösungen zu finden.

Die geplante Mittelschulreform der Ministerin wurde daher ebenfalls thematisiert, ebenso der Umgang mit den Ergebnissen der Mittelschulwerkstätten. Unsere wichtigen Mittelschulen gewinnen gerade im KI-Zeitalter enorm an Bedeutung. Hier braucht es weiterhin Reformwillen.

Der langersehnte Masterplan Lehrerbildung wurde zudem kritisch beleuchtet, und es wurde auf wesentliche Punkte verwiesen. Klar muss dieser durchdacht sein, aber in diesen Zeiten muss auch eine Finanzierung stehen.

Besonders erfreulich war die positive Aufnahme unserer Impulse zum selbstorganisierten Lernen sowie zum längeren gemeinsamen Lernen, die das bestehende differenzierte Schulwesen weiterentwickeln könnten.

Unsere KEG-Ansätze sind im sehr wertschätzenden Gespräch auf großes Interesse und Verständnis gestoßen.

Zudem wurden wir ausdrücklich ermutigt, weiterhin unsere klare Haltung in den politischen Diskurs einzubringen. Freilich ist man nicht überall einer Meinung, aber im gemeinsamen Ringen um Antworten entwickelt man sich.

Darüber hinaus wurden wir angeregt, unsere Ideen verstärkt zu teilen, um gemeinsam tragfähige Konzepte und Lösungsansätze weiterzuentwickeln.

Insgesamt war es ein äußerst gewinnbringender und motivierender Termin – auch, weil unsere neue KEG-Studentenbeauftragte der KEG Schwaben, Anna-Maria Mayer (Tochter von Schulrat Markus Mayer), den Termin seitens des Bayerischen Landtags (sie macht dort ein Praktikum) begleiten durfte.