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28.09.2026

KEG Bayern: Schwimmen gehört zur Grundbildung – beharrliche Arbeit zeigt Wirkung

Hallenbäder öffnen – jetzt muss jedes Kind schwimmen lernen

KEG Bayern: Schwimmen gehört zur Grundbildung – beharrliche Arbeit zeigt Wirkung

Die Hallenbäder öffnen wieder für den Schul- und Vereinssport. Jetzt muss sich zeigen, ob der politische Anspruch „Jedes Grundschulkind soll schwimmen können“ auch im Schulalltag eingelöst wird.

Der Handlungsbedarf ist groß: Laut DLRG kann jedes fünfte Kind in Deutschland nicht schwimmen. Die KEG Bayern hat bereits 2025 auf die Defizite beim Schulschwimmen hingewiesen: zu große Gruppen, fehlende Wasserzeiten und unzureichende Rahmenbedingungen erschweren das Schwimmenlernen.

„Ein Hallenbad, das offen ist, bringt noch kein Kind ins Wasser. Entscheidend ist, dass Schulen ausreichend Zeiten und gute Rahmenbedingungen bekommen“, sagt Martin Goppel, Landesvorsitzender der KEG Bayern.

Mehr Sport – auch dank beharrlicher Arbeit

Dass Bewegung und Sport inzwischen stärker auf der politischen Agenda stehen, sieht die KEG auch als Ergebnis ihrer beharrlichen Arbeit. Ab dem Schuljahr 2027/28 soll es für Erstklässler eine zusätzliche Unterrichtsstunde unter anderem für Sport geben. Dafür sind unter anderem 1.500 zusätzliche Lehrerplanstellen vorgesehen.

Auch die Überlegung, künftig Schwimmabzeichen im Übertrittszeugnis zu vermerken, begrüßt die KEG ausdrücklich. „Das wäre ein wichtiges Signal: Schwimmen ist keine Nebensache, sondern gehört zur Grundbildung“, so Goppel.

„Bayern macht’s“ – auch beim Schwimmen

Der aktuelle Blick auf die deutsche Olympiabewerbung macht deutlich, was Beharrlichkeit bewirken kann.

„Wenn wir heute dafür sorgen, dass jedes Kind schwimmen lernt, schaffen wir vielleicht nicht nur mehr Sicherheit, sondern entdecken auch die nächste Olympionikin oder den nächsten Olympioniken“, sagt Goppel. „Wer weiß, vielleicht beginnt die nächste olympische Erfolgsgeschichte Bayerns gerade in einem unserer Schwimmbäder.“

Die KEG sieht ihre jahrelange Forderung nach mehr Bewegung und besseren Bedingungen für das Schwimmen bestätigt.

„Wir begrüßen, dass sich bei Olympia, beim Sport und beim Schwimmen gemeinsam etwas bewegt. Das ist auch ein Erfolg der beharrlichen Arbeit der KEG. Jetzt kommt es darauf an, dass aus politischen Überlegungen verlässliche Angebote werden.“

Denn das Ziel bleibt klar: Jedes Kind soll am Ende der Grundschule sicher schwimmen können.

„Bildung endet nicht an der Klassenzimmertür. Und Sicherheit im Wasser beginnt nicht erst am Beckenrand.“

Schwimmen können ist keine Zusatzqualifikation. Es ist eine Lebenskompetenz.

 

München, den 28.09.2026

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