KEG Bayern: Kleine Gesten – große Wirkung: Schulen und Kitas leuchten heute im Geist des heiligen Martin
In diesen Tagen erstrahlen bayerische Schulen und Kindertageseinrichtungen im Lichterglanz des heiligen Martin von Tours. Doch es sind nicht nur die Laternen, die leuchten – es sind die Kinder selbst, die den Geist des Teilens, der Empathie und der Mitmenschlichkeit weitertragen.
Der heilige Martin ist mehr als eine Gestalt aus der Vergangenheit. Er ist ein lebendiges Symbol für soziale Verantwortung, für Zivilcourage und für die Kraft kleiner Gesten, die Großes bewirken können. Kinder erleben in Schulen und Kitas, dass Teilen nicht nur materiell gemeint ist, sondern auch in Zeit, Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft Ausdruck findet. Sie lernen: Wer hinschaut und handelt, kann die Welt verändern – Schritt für Schritt, Licht für Licht.
„Bildung ist immer auch Herzens- und Charakterbildung,“ betont die KEG Bayern. „Wir brauchen in unseren Bildungseinrichtungen nicht nur Wissen, sondern Werte – Orte, an denen Kinder Menschlichkeit erfahren und selbst leben lernen.“
In einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit auf die Probe gestellt werden, erinnert uns St. Martin daran, dass Mitmenschlichkeit kein Unterrichtsfach, sondern eine Haltung ist. Lehrerinnen, Lehrer und pädagogische Fachkräfte tragen diese Haltung täglich in die Klassenzimmer und Gruppenräume – oft unter schwierigen Bedingungen.
Die KEG Bayern fordert daher von der Politik:
- Mehr Zeit und Raum für Wertebildung in Lehrplänen und Bildungsplänen – Herzens- und Charakterbildung muss systematisch gestärkt werden.
- Bessere Rahmenbedingungen für Schulen und Kitas, um soziales Lernen und gemeinschaftsstiftende Projekte langfristig zu fördern.
- Verlässliche Unterstützung und Wertschätzung für pädagogische Fachkräfte, die tagtäglich Martinische Haltung leben und Kindern Wege zu Empathie und Verantwortung eröffnen.
- Gesellschaftliche Anerkennung, dass Bildung mehr ist als Leistungsmessung – sie ist Fundament einer solidarischen und friedlichen Zukunft.
Die Laternen des St.-Martins-Festes sind ein Zeichen der Hoffnung – besonders in diesem Jahr der Hoffnung und Vergebung. Sie zeigen, dass Licht selbst aus kleinen Gesten entsteht: aus einem geteilten Mantel, einem tröstenden Wort, einem mutigen Schritt, einem geteilten Lächeln.
„Lassen wir unsere Schulen und Kitas Orte des Lichts bleiben“, so die KEG Bayern, „und geben wir der nächsten Generation die Chance, zu lernen, wie man mit Herz, Mut und Verstand die Welt heller macht. Dafür steht die KEG.“
München, den 11.11.2025
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Pressefotos Martin Goppel