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18.03.2026

Zum geplanten Schulgesetz: Gute Ansätze stärken – jetzt konsequent umsetzen

Die Katholische Erziehergemeinschaft (KEG) Bayern bewertet die geplanten Änderungen des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes (BayEUG) insgesamt positiv. Aus Sicht der Lehrkräfte enthalten sie wichtige Ansätze, die den Schulalltag spürbar verbessern können – entscheidend ist nun eine konsequente und praxistaugliche Umsetzung.

Ein klares Handyverbot bis einschließlich Jahrgangsstufe 7 wird von vielen Lehrkräften ausdrücklich begrüßt. Ebenso wichtig ist jedoch, dass bestehende Maßnahmen auch wirksam greifen: Ordnungsmaßnahmen nach Art. 86 BayEUG werden bereits heute regelmäßig angewendet. Ergänzend braucht es alltagstaugliche Lösungen – etwa die verpflichtende Abgabe unerlaubt genutzter Geräte mit Rückgabe nur an die Erziehungsberechtigten. So kann pädagogische Wirkung tatsächlich entstehen.
Positiv sehen unsere Lehrkräfte auch die geplante Stärkung digitaler Prozesse. Die digitale Bearbeitung von Vergleichsarbeiten kann arbeitserleichternd, effizient und ein wichtiger Schritt in Richtung moderner Schulentwicklung sein.

„Die Richtung stimmt. Jetzt kommt es darauf an, dass die Regelungen im Schulalltag wirklich tragen, Lehrkräften den Rücken stärken und wirksam entlasten“, so Martin Goppel, Landesvorsitzender der KEG Bayern.

Die KEG Bayern sieht im Gesetzentwurf die Chance auf echte Verbesserungen – für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie für mehr Bildungsgerechtigkeit insgesamt.

München, den 18.03.2026

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Pressekontakt KEG Bayern:
Martin Goppel
Landesvorsitzender der KEG Bayern
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Pressefotos: https://www.keg-bayern.de/pressebilder