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Bewusster Umgang statt Dauer-Scrollen: Generation Alpha setzt neue Trends

Entgegen vieler Befürchtungen entwickelt die Generation Alpha – also Kinder und Jugendliche, die nach 2010 geboren wurden – offenbar einen bewussteren Umgang mit Smartphones und sozialen Medien. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung, über die das Online-Portal Watson berichtet.

Obwohl digitale Geräte für diese Generation selbstverständlich zum Alltag gehören, wächst gleichzeitig das Bedürfnis nach Ausgleich und Kontrolle über die eigene Bildschirmzeit. Immer mehr junge Menschen entscheiden sich aktiv dafür, Pausen von Handy, Tablet und Social Media einzulegen, um ihr Wohlbefinden zu schützen. 

Grundlage ist eine internationale Studie mit rund 20.000 Teilnehmenden: Demnach nehmen bereits 40 Prozent der 12- bis 15-Jährigen bewusst digitale Auszeiten – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu früheren Jahren. 

Expertinnen und Experten sehen darin eine bemerkenswerte Entwicklung. Statt passiv von digitalen Angeboten geprägt zu werden, erproben Kinder und Jugendliche gezielt Strategien, um ihren Medienkonsum zu steuern und negative Auswirkungen zu reduzieren. 

Diese Entwicklung steht im Kontrast zu häufig geäußerten Sorgen über exzessive Nutzung und Abhängigkeit. Vielmehr zeigt sich: Die Generation Alpha wächst zwar vollständig digital auf, reflektiert ihren Umgang mit Medien aber zunehmend kritisch und eigenständig.

Quelle:
Watson, Artikel: „Gen-Z-Nachfolger: Gen Alpha legt Handy- und Social-Media-Pausen ein