Michael Kugler im InterviewMenschen der KEG

Michael Kugler

Mein Name ist Michael Kugler. Ich habe Hauptschullehramt an der Universität Regensburg studiert. Meine beruflichen Stationen führten mich vom Lehrer an niederbayerischen Hauptschulen, über eine Mitarbeiterstelle am Kultusministerium und über die Schulleitung einer großen Grund- und Mittelschule ins Schulamt. Seit 2015 bin ich Schulrat bzw. Schulamtsdirektor und leite aktuell das Staatliche Schulamt im Landkreis Kelheim.

Mitglied in der KEG bin ich seit ca. 12 Jahren. Zunächst war ich in einem anderen Lehrerverband aus dem ich bewusst ausgetreten bin. Die KEG hat mich gewonnen durch einen Vortrag einer ehemaligen Vorsitzenden, der mich auf Grund der christlichen Wertefundierung sehr angesprochen hat.  

Das liebe ich an meinem Beruf

Ich liebe an meinen Beruf den Umgang mit Menschen. Es ist mir ein großes Anliegen gemeinsam mit eine Vielzahl an Partnern bestmögliche Bildungsbedingungen für unsere Schülerinnen und Schüler in den Grund- und Mittelschulen zu schaffen.

Das zeichnet mich aus

Nun ja, Eigenlob stinkt bekanntlich. Aber ich denke, dass ich sehr strukturiert und sachlich vorgehe, fundiertes Verwaltungswissen habe und gut mit Menschen umgehen kann.

Mit der KEG verbinde ich

Die KEG stellt für mich ein Wertefundament und eine Gemeinschaft dar. Es ist mir wichtig aus dem christlichen Glauben heraus den Menschen zu sehen. Dies sehe ich in der KEG als gegeben.

Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann wäre das

Beruflich würde ich mir mehr multiprofessionelle Teams an den Schulen wünschen, die Bestand haben und eine verlässliche, über ein Jahr hinausgehende Beschäftigung durch den Freistaat Bayern bekommen.

Für meinen Berufsalltag brauche ich

Für meinen Berufsalltag brauche ich motivierte Menschen um mich herum, die gemeinsam mit mir anpacken zum Wohle der Schulen. Dieses Team habe ich im Schulamt Kelheim! Klar, Resilienz, Durchhaltevermögen und auch mal den Mut neue Wege zu gehen, gehören auch immer dazu!

Das mache ich, um mich zu entspannen

Ich entspanne beim Sport, Musik hören und Freude treffen. Draußen in der Natur mit meiner Frau zusammen bei Wind und Wetter tanke ich ebenfalls Kraft und neue Inspirationen.

Meine liebsten Romanhelden

Oh, da gibt es viele – von Michel aus Lönneberga bis hin zum kleinen Prinzen.
Aus einer Thrillerreihe des leider verstorbenen Autors Cody McFadyen stammt eine verkappte, traumatisierte Heldin, die es geschafft hat, dank ihres Mutes, ihrer Intelligenz und Empathie von einer unsicheren Polizistin zum Mittelpunkt eines erfolgreichen Ermittlerteams aufzusteigen. Mich beeindruckt besonders ihre Beharrlichkeit und Klugheit.

Diese natürliche Gabe möchte ich besitzen

Meine Musikalität könnte besser ausgeprägt sein. Als Kind habe ich das Erlernen eines Instruments leider viel zu früh abgebrochen – etwas, das ich rückblickend sehr bedaure. Es beeindruckt mich sehr, wenn Menschen gut singen oder spontan ein Instrument spielen können.

Mein Motto

„Fehler sind keine Niederlage – Aufgeben schon.“

Das würde ich Berufseinsteigern empfehlen, um Kinder – angepasst an alle zukünftigen Herausforderungen – mit Herz und Verstand zu unterrichten

Ich empfehle Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern, den Schülerinnen und Schülern zuzuhören, zuzusehen und mit ihnen zu sprechen.
Jungen Lehrkräften gebe ich oft den Tipp, jeden Tag mindestens eine Unterrichtsstunde so vorzubereiten und zu gestalten, dass man selbst richtig Lust auf diese Stunde hat – dass man neugierig ist, wie sie verläuft, und dass vielleicht etwas völlig Neues oder Spannendes passiert.
Eine Stunde, von der die Schülerinnen und Schüler zu Hause begeistert erzählen, wenn die Eltern fragen, was heute in der Schule los war.

Kurz gesagt: Habt Spaß und Freude an eurer Arbeit – das steckt an!