Magarete Rasfeld
Mehr als Leistung: Schule als Ort von Beziehung und Verantwortung
Depression, Burnout und Einsamkeit zählen zu den größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit – und sie sind eng verbunden mit einem wachsenden Gefühl der Entfremdung: voneinander, von der Welt und oft auch von sich selbst. Auch Schülerinnen und Schüler sind davon massiv betroffen.
In dieser Folge des KEG Pausengong sprechen wir mit Margret Rasfeld, Bildungsinnovatorin, ehemalige Schulleiterin und Mitgründerin von „Schule im Aufbruch“ (schule-im-aufbruch.de), über genau diese Entwicklung – und die Frage, wie Schule sich verändern muss, damit Kinder und Jugendliche sinnhaftes und handlungsorientiertes Lernen erleben können und hoffnungsvoll und selbstbewusst in die Zukunft blicken können.
Denn viele Jugendliche erleben Schule als Ort von Fremdbestimmung, permanenter Bewertung und Leistungsdruck. Ein System, das wenig Raum lässt für eigene Fragen, für Sinnzusammenhänge und für echte Autonomie. Lernen wird oft auf den Kopf reduziert – während Körper, Emotionen und Beziehung zu kurz kommen.
Margret Rasfeld spricht über die Notwendigkeit, Schule wieder stärker an die Lebenswelt der Jugendlichen anzunähern: durch Empathie, Beziehung und Räume, in denen echte Erfahrung möglich wird. Statt reiner Leistungs- und Vergleichslogik braucht es handlungsorientierte Formate, in denen Schülerinnen und Schüler mit den Händen gestalten, Verantwortung übernehmen, sich mit Ihren Interessen und Ihnen wichtigen Themen einbringen und Selbstwirksamkeit erfahren können.
Links zur Folge:
>> Reinhören ab 01.06.2026